Das Missgeburtenmuseum von Bordeaux

Vorwort
Bevor ich nun beginne das nieder zuschreiben, was mir widerfahren ist, muss ich etwas loswerden. Dieses Auslands-Semester in Bordeaux war das was man als echtes Leid bezeichnen kann. Die ganzen Menschen die behaupten, sie würden leiden weil sie mal was falsch gemacht haben sind meiner Meinung nach Idioten. Wie es doch so schön heißt: Wahres Leiden ist unbekannt. Ich wusste es vor dieser Erfahrung auch nicht, was es heißt, zu leiden. Nun ist es mir bekannt und ich beginne nun meine negativen Erfahrungen in Bordeaux zu beschreiben. Fangen wir an.

Hauptgeschichte
Ich war damals Student an der Universität in Bielefeld. Fach: Französisch. Mich hat diese indogermanische Sprache schon seit meinem Lebtag an fasziniert. Frankreich auch sehr…was aber auf die vielen berühmten Personen zurückzuführen ist, die dort gelebt haben und/oder leben. Ich schrieb während meiner Schulzeit immer wieder Einsen in dem Hauptfach Französisch, doch meine Liebe zu Französisch und Frankreich würde verschwinden, nach dem was ich in Bordeaux erlebt habe. In Bordeaux machte ich mein Auslands-Semester. Ich wurde von einer Gastfamilie aufgenommen. Es war ein älteres Ehepaar. Madame Bertaud und Monsieur Bertaud. Sie waren wirklich sehr sehr nett, zu nett, fast schon übertrieben. Die Familie war in der ganzen Nachbarschaft als hilfsbereites Ehepaar bekannt und sie waren echt beliebt. Ihre Wohnung befand sich im Bezirk „La Bastile“. Es war eine sehr einfache Wohnung im letzten Stockwerk des Gebäudes und bei Nacht konnte man das Bellen von Hunden und vorbeifahrende Autos hören. Was ich mich aber immer fragte während meines Aufenthaltes dort war, wohin diese kleine Tür führte, die in der Abstellkammer war. Sie verbaten mir ausdrücklich dort hinzugehen. Als Grund sagten sie mir immer wieder, es seien dort giftige Insekten oder so etwas..

Ich wohnte dort für ungefähr zwei Monate meines Semesters, bis etwas komisches vorgefallen ist. Eines Tages wachte ich in der Nacht auf und ich hörte, wie jemand an der „verbotenen“ Tür klopfte und kratzte. Dieses Klopfen…es wurde immer lauter und lauter. Es hörte sich so an, als wollte jemand unbedingt in diesen Raum gelangen. Ich konnte es nicht länger ertragen und ging langsam auf diese Tür zu, doch mir kam Madame Bertaud entgegen. In ihrer Hand hielt sie etwas, was für mich unbekannt war. Sie schlug auf mich mit diesem „etwas“ ein, doch ich setzte mich zur Wehr. Monsieur Bertaud kam plötzlich und schlug mir so tief in den Bauch, das ich fast erbrechen musste. Er betrat kurz den Raum hinter dieser Tür. Ich konnte nicht genau nachvollziehen, was er dort tat, er kam jedoch nach kurzer Zeit wieder mit einem fetten Lächeln heraus und das Klopfen an der Tür hörte auf. Das Ehepaar hielt mich fest und folgender Dialog fand statt.

M. Bertaud: „Du kommst noch heute Nacht hier raus! Wir wollen nie wieder was von dir hören!“

Ich: „Wieso? Warum zum Teufel? Ich wollte doch nur schauen!“

Mme Bertaud: „Sei still!“

Ich: „Aber ich hab doch noch mein Semester hier…“

M.Bertaud: „Das kannst du vergessen. Du kommst auf die Straße und du erzählst niemandem von dem, ok? Ansonsten müssen wir etwas in die Wege leiten!“ Unterbrach mich Monsieur Bertaud.

Ich: „Wo soll ich denn bitte hin?!“

M.Bertaud: „Das ist mir doch egal..“

Ich: „Was ist hinter der Tür?“

Mme Bertaud: „Manchmal ist es besser, im dunkeln zu tappen.“

Ich: „Was tun sie da?…Lassen Sie mich los!“

Sie hielten mich fest und schleppten mich auf die Straße. Nie wieder vergesse ich ihren Gesichtsausdruck, als sie mich auf die Straße aussetzten. Ihre Blicke waren nicht etwa ernst….nein…in Ihren Blicken konnte man einen kleinen Funken Euphorie erkennen. Draußen auf der Straße hatte ich nur mehr einige wenige Sachen bei mir und mir war sehr kalt, ich kam mir vor, wie einer dieser „Penner“. Als ich durch die Straßen ging fand ich ein sehr konfuses Gebäude. Davon abgesehen, dass es von der Bauform her schon etwas besonderes war, konnte ich ein Schild auf dem Gebäude aufgebracht sehen. „Enfant mal musée“ stand auf dem Schild. Zu deutsch müsste es etwa soviel wie „Missgeburtenmuseum“ heißen. Anscheinend beschäftigte es sich mit dem Ausstellen von Fehlgeburten und den Ursachen hierfür. Es war das einzige Gebäude, in dem noch Licht brannte. Ich betrat es und erreichte die Rezeption. Natürlich fragte ich zuerst nach, wo ich einen Unterschlupf für die Nacht finden könnte. Der Mann an der Rezeption schlug mir jedoch vor, hier zu übernachten. Da ich wenig Geld dabei hatte und ich kein gutes und billiges Hotel in der Nähe finden konnte, nahm ich die Gelegenheit an. Der Mann an der Rezeption sagte mir, er würde das Museum bald abschließen und am nächsten Tag kommen. Es würde also niemand mehr in dem Museum aufzufinden sein.

[Bild: K022Missgeburt.jpg]

Er gab mir eine Decke und ich legte mich in dem Gebäude hin. Das Museum hatte mehrere sehr seltsam aussehende „Figuren“ stehen. Sie hatten alle extrem deformierte Gesichter. Dem Anschein nach sahen die Betreiber dieses Museums dies als Kunstwerk an. Diese Kunstwerke waren einfach das, was man als „Missgeburten“ bezeichnet. Es schien, als wären im ganzen Raum Kunstwerke von Missgeburten zu betrachten. Teilweise sahen diese Figuren sehr ekelhaft aus und ich fragte mich wirklich: Wer will so etwas sehen? Ok, Frankreich ist anders, dass wusste ich schon, aber so etwas hätte ich nie erwartet. Ich legte mich schlafen, doch in dieser Nacht gelang es mir nicht einzuschlafen, egal was ich tat. Denn immer wieder waren seltsame Schreie oder mehrere Klopfgeräusche zu hören. Ich dachte mir nie etwas dabei und redete mir immer ein, dass das nur Einbildungen seien. Doch dann musste ich wieder dran denken, was dieses Klopfen an der Tür der Familie Bertaud war. Zwei Stunden lang konnte ich keine seltsamen Geräusche hören. Fast wäre ich eingeschlafen…bis ich mehrmals wieder dieses Klopfen hörte, und es klang genauso wie das, das ich bei dem Ehepaar auch hörte. Das Klopfen verstörte mich zutiefst.. Doch es würde noch schlimmer kommen.

Ganz plötzlich überfiel mich etwas. In der Dunkelheit konnte ich nicht erkennen was es war, doch ich setzte mich zur Wehr. Langsam erkannte ich, was dieses etwas war..es war eines dieser Figuren, die ausgestellt waren. Es sah furchbar aus. Es hatte zu kleine Arme, ein deformiertes Gesicht, sehr kurze Beine, sah so aus, als hätte sie Wochen nichts gegessen und hatte einen Blick voller geistiger Qual. Es sah sehr mitgenommen und missbraucht aus. Das Wesen fiel mich an, doch ich konnte es noch abblocken indem ich ihm in den Bauch schlug und ich rannte sofort in den oberen Stock. Ich bemerkte langsam, dass all diese ausgestellten Figuren keine Kunstwerke waren..Nein, sie waren menschlich! Viele Missgeburten sahen mich die ganze Zeit an…sie sahen mich mit Blicken an, als würden sie mich töten wollen. Als wären sie nur mehr darauf aus, zu töten. Als würden sie nichts anderes kennen! In ihren Blicken konnte ich Rachsucht und Wut in einer seltsamen Komplikation sehen. Das werde ich wohl nie vergessen… Die Missgeburten begannen auf mich zu zukommen. Sie rannten zwar nicht auf mich zu, jedoch bewegten sie sich mit ihren deformierten Körpern langsam auf mich zu..sie konnten ja nicht rennen….und sie kamen immer näher und näher..Es wimmelte quasi nur so von physisch Behinderten. Sie verfolgten mich…was mir auffiel war, dass sie mich nur dann verfolgten, als ich weg sah. Ich wollte aus dem Gebäude fliehen, doch die Tür war zu und das Glas war Kugelsicher. Egal wie hart ich an das Fenster klopfte oder schlug, niemand bemerkte mich. Und dann kamen sie immer näher…und näher..

Ich rannte zu einer Tür. Auf der Tür war ein Schild aufgebracht:“Betreten verboten!“. Natürlich rannte ich Idiot hinein, doch wäre ich nicht rein gerannt, würde ich wahrscheinlich diesen Text nicht schreiben. Nun denn, die Tür führte zuerst zu einem langen schwarzen Gang und am Ende des Ganges befand eine kleine Tür, die etwa nur 1,50 Meter hoch gewesen sein muss. Ich bückte mich und ging hindurch. Auf der anderen Seite der Tür sah ich furchbares, unbeschreibliches. Dieser Raum war voller Gewalt, Hass und Rache gefüllt. Man könnte es als kleinen Teil der Hölle beschreiben. Ich sah, wie Missgeburten andere normale Menschen entführten, verschleppten und zu Missgeburten „machten“. Ich will nicht beschreiben wie sie das anstellten, ich glaube, nicht mal Worte können das Schicksal dieser armen Menschen beschreiben! Wäre ich eines dieser Opfer gewesen, ich hätte den Gott verflucht der mich existieren hat lassen und hätte gebetet, dass mein Tod ein schneller sein wird. Mehrere Utensilien lagen im Raum verteilt, auf die ich nicht näher eingehen will, da man sie nicht beschreiben kann. Glaubt mir, kein normaler Mensch will diese Utensilien jemals zu Gesicht bekommen! In der Hoffnung, nicht bemerkt zu werden schlich ich mich zu einer weiteren Tür. Ich kroch durch die Tür hindurch und da stand an der Mauer mit schwarzer Farbe geschrieben: „Das Missgeburtenmuseum von Bordeaux – ein Projekt der Familie Bertaud & Söhne“

[Bild: K021Missgeburt.jpg]

„Und Söhne“? Sie hatten doch nie einen Sohn, zumindest sagten sie mir das so. Doch ich habe noch nicht gesagt, was noch in diesem Raum war. In dem Raum war noch zwei weitere Türen, hinter der sich wahrscheinlich noch grausamere Sachen abspielten, und eine Person. Sie war wahrscheinlich zwischen 40 und 50 Jahre alt. Sie schien eines dieser Opfer gewesen zu sein. Die Person sah so aus, als wäre sie zusammengeschlagen worden. Es fehlten ihr jegliche Haare und sie hatte keine Beine mehr und sie war auch nicht in der Lage zu sprechen. Ich hatte sehr Mitleid mit dieser Person. Sie schien nicht von Geburt an behindert gewesen zu sein…nein…jemand musste sie zu dem gemacht haben, was sie nun ist! Die Person trug einen Zettel in der Hand, auf dem stand nur „In Liebe, deine Eltern“. Auf der Wand stand auch der Name „Lucas“. Ich wusste was das zu bedeuten hat! Dieses ekelhafte Ehepaar musste für das alles verantwortlich gewesen sein! Wahrscheinlich haben sie ihn sein ganzes Leben über in dem Raum gefangen gehalten und für ihr krankes Projekt missbraucht. Jetzt viel mir wieder ein, was der Mann an der Rezeption gesagt hat, als er das Museum verließ. Er sagte „[..]und ihr Schicksal wird in diesem Gebäude bestimmt werden!“ Neben Lucas befand sich ein Dokument. Es zeichnete mehrere Ereignisse auf. Ich fand heraus, dass Lucas mit seinen Eltern etwas „Großes“ machen wollte, doch alles lief schief und sie haben ihm „das gegeben, was er verdient“. Also Die eine Tür, die sich in dem Raum befand, betrat ich nicht, die andere schon. Sie führte zu einem ewig langen Gang. Ich befreite Lucas von diesen Ketten und trug ihn, durch den langen dunklen Gang. Er war sehr leicht und dünn. Wir gingen wahrscheinlich Stunden durch diesen Gang. Physisch kam es mir so vor, als würde er nicht existieren. Am Ende dieses Ganges befand sich eine kleine Tür. Ich öffnete sie und ich befand mich in der Wohnung des Ehepaares. Voller Wut und Verzweiflung wollte ich sie zur Rede stellen, doch sie waren nicht mehr da. Ein anderes Ehepaar wohnte nun da. Sie waren schockiert als sie mich sahen, vielleicht dachten sie, ich sei ein Einbrecher und Lucas wäre eines meiner Opfer. Sie rannten in die Küche und ich ließ Lucas in dem Raum zurück und rannte ebenfalls in die Küche. Ich versuchte ihnen alles zu erklären und sie sagten mir, dass es vor hundert Jahren hier mal eine Familie Bertaud gegeben haben soll, aber ihnen sei „schreckliches“ widerfahren und niemand wusste genau was ihnen so schreckliches passiert ist. Ich wollte ihnen Lucas zeigen, doch der war nicht mehr da und die Tür war verschwunden. Einfach weg war sie! Wie? Wie konnte das sein? Natürlich glaubten sie, ich sei verrückt und ich rannte so schnell wie es geht aus der Wohnung. Jetzt noch Probleme mit der Polizei zu bekommen, wäre nicht von Vorteil.

Draußen angekommen wollte ich wieder dieses Museum auffinden, doch es war nicht mehr da. Es war einfach weg! Ich habe definitiv gesehen, dass dieses Museum dort war und jetzt ist es einfach Weg? Nein, das kann nicht sein! Nein, nein, nein! Ich dachte mir, ich sei verrückt! Diese Nacht übernachtete ich in einem Hotel. In dem Hotel kam es mir mehrmals so vor, als würde ich am Rande meines Augenwinkels immer noch die schrecklichen Figuren sehen. Oftmals hörte ich, wie jemand an meinem Fenster kratzte. Natürlich war es klar, dass ich nicht schlafen konnte. Mitten in der Nacht hörte ich wie jemand „Hallo“ flüsterte. Ich starb beinahe vor Angst! Anscheinend war ich nirgendst mehr sicher.

Am nächsten Tag beendete ich mein Ausland-Semester sofort und ging wieder zurück nach Deutschland. Bis heute erzählte ich niemandem von den schrecklichen Ereignissen. Die Familie Bertaud konnte ich in keinem Telefonbuch, oder Internetplattform der Welt wieder finden. Ich frage mich auch, ob das alles nur Einbildung gewesen ist. Dieses Erlebnis hinterließ Spuren. In meinem Kopf höre ich immer noch die Schreie und Qualen, die diese Menschen erleiden mussten, um in einem Museum ausgestellt zu werden. Nie wieder werde ich diesen Horror vergessen. Es war echtes Leiden und bis heute leide ich unter Halluzinationen. Oft sehe ich in der Nacht bei meinem Fenster das deformierte Gesicht von Lucas. Manchmal durchbrechen diese Gedanken meine Barriere in meinem Kopf..und glaubt mir, dass ist nicht lustig. Es gibt so viel Perversion und so viel Unbekanntes in unserem Universum, dass jenseits unserer Vorstellungskraft liegt. Es ist vielleicht besser, wenn wir Menschen nicht alles erfahren, was es an Perversitäten gibt. Ich habe nun erfahren, was es heißt, zu leiden. Nie wieder fahre ich nach Frankreich. Ich vergaß Frankreich komplett. Vor zwei Wochen lag ein Brief ohne Absender in meinem Postfach auf dem stand nur:

Echtes Leiden ist unbekannt. Du kannst nicht rennen. ©

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Das gruseligste Bild im Internet 2

Dieses Bild wurde vor ungefähr 10 Jahren, wenn nicht sogar etwas mehr, von einem Polizisten geschossen. Damals ereignete sich in jenem Gebäude ein schrecklicher Mord und der Polizeibeamte wollte nur den Flur des Gebäudes fotografieren, an dem eine total verstümmelte Leiche einer jungen Frau gefunden wurde. Der Täter konnte nie gefasst werden. Es ist auch unklar, ob es überhaupt einen Täter gegeben hat.

Der Polizist ging nach seinem Dienst nach Hause und entwickelte dieses Bild. Was er sah, ließ ihn erschrecken. Er sah eine junge Frau, die dem Anschein nach in dem Flur zu schweben scheint. Kurze Zeit später wurde der Mann tot in einem Feld aufgefunden. Er hatte einen Zettel bei sich, auf dem folgendes stand:

„Es ist egal wie lange man rennt…man kann Tage rennen…doch man kann nie entkommen. Ich verfluche den Gott der mich existieren hat lassen!“

In seiner Wohnung fand man das besagte Bild. Man veröffentlichte es.

In einem wissenschaftlichem Test nahm man eine Testperson mittleren Alters und zwang sie, dass Bild über einen längeren Zeitraum hinaus zu betrachten. Die Person musste nach dem Test in eine geschlossene Nervenklinik gebracht werden, da sie Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung aufwies. Es wurden zahlreiche andere Tests durchgeführt. Keiner der Testsubjekte wurde nach dessen Entlassung je wieder gesehen.

Es ist nun Faktum, dass diese Gestalt auf dem Foto, nach längerem Betrachten des Bildes einem im Traum erscheinen wird. Es wird jedoch abgeraten, dieses Bild anzusehen. Folgende psychische Krankheiten könnten allein durch den Betracht des Bildes, über einen längeren Zeitraum hinweg, enstehen.

1) Posttraumatische Belastungsstörung
2) Verfolgungswahn
3) Depressionen
4) Selbstmordgedanken
5) zahlreiche andere psychische Krankheiten.

Achtung! Nun wird dieses Bild angezeigt, es ist jedoch ratsam, es nicht länger als eine Minute anzusehen. ©

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Geschichte, die Zuhörer vor Angst sterben lies.

„Wenn man der Legende glauben schenken mag, handelt es sich bei der Geschichte des „Cow’s Head“ um eine alte japanische Horror-Kurzgeschichte aus dem 17. Jahrhundert. Die genaue Geschichte ist bis heute ein Mysterium.

Mehrere schriftliche Berichte aus dieser Zeit nehmen Bezug auf die schreckliche Geschichte, aber sie erwähnen nur den Titel und beschreiben es als ein Märchen, das zu schrecklich ist um es zu erzählen.

Gerüchte besagen, dass beim Hören der schrecklichen Geschichte, Zuhörer so große Angst bekamen, dass sie tagelang heftig zitterten, bis sie schließlich vor Schreck starben.

Die Cow Head Geschichte wurde als zu gefährlich eingestuft und die meisten vorhandenen Kopien davon wurden vor vielen Jahren verbrannt. Die wenigen Exemplare, die über blieben, wurden in mehrere Stücke geschnitten und im ganzen Land verteilt. Heute wird angenommen, dass nur Bruchstücke der ursprünglichen Geschichte existieren.

Die meisten wirklichen Details der Geschichte sind bis heute unbekannt. Die unglücklichen, die das Pech hatten die Geschichte zu hören, lebten nicht lange genug um die Geschichte zu wiederholen.

Ein aktuelles Gerücht erzählt von einem Grundschullehrer, der aus unerklärlichen Gründen in den Besitz von einigen Fragmenten der ursprünglichen „Cow Head“-Geschichte kam. Laut dem Gerücht befand sich der Lehrer gerade auf einem Schulausflug mit seiner Klasse. Er hatte die Gewohnheit die Schüler auf Klassenfahrten mit Geistergeschichten zu unterhalten. Die Schüler lauschten nur widerspenstig dem Lehrer. Viele von ihnen hatten große Angst.

Nach einiger Zeit begann der Lehrer die legendäre verbotene Geschichte namens „Cow Head“ zu erzählen. Bevor er den ersten Satz der Geschichte zu Ende bringen konnte, bekamen die Kinder schreckliche Panik. „Halt!“, riefen sie. „Sagen Sie uns nichts!“ Ein Kind wurde bleich und hielt sich die Ohren zu, während andere begannen zu schreien. Aber der Lehrer weigerte sich, zu stoppen. Sie sagen, seine Augen gingen leer und er fuhr mit der Geschichte fort, als ob eine unsichtbare Kraft sich über seine Gedanken gemacht hatte.

Fast eine Stunde später war der Lehrer wieder bei Sinnen und bemerkte, dass der Bus in einen Graben stürzte. Die Schüler waren alle ohnmächtig und hatten Schaum im Mund. Der Busfahrer lag schwer verletzt über dem Lenkrad, schwitzend und zitternd. Es ist unklar, was als nächstes passierte, außer, dass der Lehrer nie wieder die Geschichte wiederholen konnte.“

Dies ist keine Geschichte, sondern lediglich ein  übersetzter Artikel eines Forums.

Quelle: http://answers.yahoo.com/question/index?qid=20110310171812AAcCWUk

Das einzig bekannte Bild der Geschichte ist folgendes:

Bild

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Das gruseligste Bild im Internet

„Hands resist him“ ist der Titel eines berühmten Kunstwerkes von Bill Stoneham.

Auf dem Bild ist viel abstruses zu sehen. Stoneham selbst als Kind, im Hintergrund Hände und neben dem Kind steht eine lebensgroße Puppe, die etwas unbekanntes in der Hand hält.

Niemand weiß genau, wieso er dieses Bild gemalt haben soll.

Doch das verstörende an diesem Bild ist die Tatsache, dass Kinder zu weinen begonnen haben sollen und sich sogar viele Erwachsene nicht trauten, dieses Bild anzusehen. So hätten einige gesehen, wie die Puppe aus dem Bild in der Nacht aus dem Bild steigt und jemanden verfolgt.

Auch sollen fremde Besucher kommen und andere komische Dinge geschehen, sobald man das Bild sieht.

Aber der Fall, der dieses Bild erst so bekannt machte, war eine ebay Versteigerung im Jahre 2000. Dort verkaufte eine Familie dieses Bild und gab ihm den Titel „Verfluchtes Gemälde“
Angeblich hätten ihre Kinder gesehen wie sich die Figuren im Bild bewegt hätten, oder wie sie anfingen zu reden. Als der Vater der Familie sogar von paranormalen Ereignissen heimgesucht wurde, entschlossen sie sich, das Bild über Nacht aufzunehmen.

Was sie da sahen war so furchbar, dass sie es es nicht erzählen konnten. Es konnte nicht mit menschlichen Worten beschrieben werden.

Sie verkauften das Bild.

Falls du dir dieses Bild ansehen willst, habe ich nichts dagegen. Aber sei gewarnt! Nichts auf dieser Welt ist unmöglich, und selbst ein derartiges paranormales Ereignis wäre nicht auszuschließen. ©

Hier nun das Foto:

Bild

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Die Berkely Square

Die Berkely-Square ist wohl einer der begehrtesten Adressen in ganz London. Dies ist auf das Gebäude zurückzuführen, in welchem immer wieder mysteriöse Ereignisse geschahen.

So soll zum Beispiel ein junger Mann der nicht an Geister oder sonstiges glaubte, im frühen 19. Jahrhundert versucht haben, im besagten Haus zu nächtigen um zu beweisen, dass es dort nicht spukt. Er nächtigte in dem Raum, der von vielen Menschen als der „grausamste“ beschrieben wurde. Am nächsten Tag fand man ihn tot auf. Ein anderer Bericht berichtet über ein junges Mädchen, dass in dem Gebäude so schreckliche Geräusche oder Grauen wahrnahm, dass es nie wieder fähig war darüber zu berichten.

Wie dem auch sei, zurzeit wird es nur von einem Hausmeister bewohnt. Der gefährliche Raum ist bis heute verschlossen. Den Schlüssel hat nur eine unbekannte Person, die alle 6 Monate in das Haus kommt und sich dann in den gefährlichen Raum einschließt und nach circa einer Stunde wieder raus kommt.

Keiner, der sich je in dem Raum aufhielt, konnte von den schrecklichen Ereignissen die sich darin abspielten berichten und alle Beteiligten starben in den darauffolgenden Jahren eines unnatürlichen Todes.

Nun zur Geschichte: Ein junger Mann namens Calvin mietete 2001 das Haus das zu dieser Zeit unbewohnt war. Er mietete es nicht weil er die gruseligen Aktivitäten beobachten wollte, er mietete es weil er in dem Haus eine Bibliothek gründen wollte. Einige Nachbarn warnten ihn immer wieder vor den Gefahren in dem Haus, doch er fand sich damit nie ab. Monatelang passierte nichts außergewöhnliches. Bis zu dem Tag, als er von der Post ein Paket bekam. In diesem Paket befand sich ein Schlüssel, zufälligerweise war es genau der Schlüssel, der die Tür zu dem „verbotenen Raum“ öffnen sollte. Calvin machte sich auf den Weg zu dem verbotenen Raum, steckte den Schlüssel in das Schlüsselloch und sperrte auf. Der Raum war nicht besonders atemberaubend. Er war nur ein ganz normaler, altmodischer Raum, mit einem alten Sofa, einigen alten Möbeln und alten Antiquitäten. Calvin dachte sich, er könne diesen Raum ebenfalls für seine Bibliothek nützen. Da er parallel zu seinem Beruf als Bibliothekar noch ein Autor war, entschied er sich, nachts wenn er seine Ruhe hatte, dort an seinen Werken zu schreiben.

Lange Zeit passierte ebenfalls nichts seltsames. Doch als Calvin sich noch um circa 1 Uhr sich in dem Raum aufhielt um sein Buch fertig zu schreiben, vernahm er seltsame Geräusche aus dem Keller. Diese Geräusche hörten sich an wie als würde jemand etwas schleppen. Calvin ignorierte diese Geräusche vorerst, doch langsam kamen sie immer näher und es schien, als würden sich diese Geräusche schon in den Räumen vor dem verbotenem Raum abspielen. Er entschied sich, nachzusehen ob alles in Ordnung war. Doch er fand nichts. Gar nichts ist verändert worden. Als er wieder in den anderen Raum zurückkehrte, bemerkte er nur, dass die Uhr von 1 Uhr, auf 4 Uhr gestellt worden ist. Da es eine uralte Uhr war, konnte sie ja einen Fehler haben, dachte er sich. Mit der Zeit begannen nun auch seltsame Dinge in dem Raum in dem sich Calvin befand. So wurden Bücher einfach aus Regalen geschmissen oder das Licht ging an und aus. Calvin wurde immer verstörter und bekam allmählich Angst. Für drei Stunden saß Calvin in der Ecke des Raumes, zitternd und vor Angst wahnsinnig geworden. Es schien, als würde der Raum leben und immer mehr Kuriositäten nahmen ihren Lauf. Calvin hörte mehrmals ein hartes Klopfen am Fenster oder an der Tür, die er zugesperrt und verbarrikadiert hatte. Die Uhr zeigte nun wieder 1 Uhr nachts an.

Calvin, der stundenlang aus Angst kein Wort raus brachte, stieß jetzt ein leises Flüstern aus: „Ha..Hal…Hallo??“. Keine Antwort. Er verstummte wieder. Plötzlich ging das Licht des Raumes schlagartig aus. Der junge Mann starb fast vor Angst, als eine seltsame, unmenschliche Stimme folgendes flüsterte: „Hallo….“. Es war klar, dass sich irgendetwas, dass nicht menschlich ist, sich in dem Raum befinden müsste. Das Licht ging wieder an und alle Möbel im Raum lagen verteilt. Calvin stand auf und schaute sich um. In der Ecke des Raumes konnte er eine schemenhafte, humanoide Figur erkennen, die ihm in die Augen starrte. Sie stand leblos da und schaute ihn einfach nur mit seinen leuchtenden Augen an. Calvin ergriff die Flucht aus dem Raum. Da er nicht ganz bei Sinnen war, rannte er statt aus dem Haus in den dunklen, großen Keller. Dort irrte er nur umher in der Hoffnung, das Wesen könne ihn nicht finden. Doch er irrte sich. Immer wenn er sich umdrehte konnte er das Wesen hinter sich stehen sehen, egal wie schnell er lief, es war immer schneller. Plötzlich ging auch im Keller das Licht aus und die einzige Lichtquelle waren die rot leuchtenden Augen der Kreatur.

Die Londoner Polizei traf um 6 Uhr in der Früh ein. Alles was sie fanden, war die Leiche Calvins. Was auch immer das Wesen mit ihm anrichtete, es war grauenhaft. Calvins Kopf wurde in eine Vase gepresst, obwohl sein Kopf dafür zu groß war. Ihm wurden alle Gliedmaßen abgetrennt und seine Gedärme anscheinend mit den Fingern raus gerissen. In seinem Buch stand keine Geschichte, sondern nur das Wort „Lauf!“ zirka tausend mal auf ungefähr 100 Seiten verteilt geschrieben. Die Uhr in dem Raum war auf 0 Uhr gestellt. Anscheinend symbolisierte die Uhr, wie viele Stunden das Opfer noch zu leben habe. An der Wand stand mit Blut das Wort „God“ geschrieben.

Alle Polizeibeamten, die Ermittlungen in dem Raum durchführten, wurden wenige Tage oder Monate später zerstückelt in der Kanalisation Londons gefunden. Die Polizei zog die Konsequenz, das Gebäude absperren zu lassen. Seit 2011 wird es jedoch wieder betrieben und bewohnt. Nie wieder sind komische Zwischenfälle vorgefallen, allerdings wurde der Raum für immer verschlossen, sodass nie wieder jemand dort rein gelangen konnte.

Man kann sich einige Dinge nicht rational erklären. Ein bestes Beispiel dafür ist die hier beschriebene Berkely Square. Vielleicht gibt es Dinge, die wir Menschen nicht verstehen können, weil wir dazu einfach nicht geschaffen sind. Wir könnten jahrelang forschen und es würde nichts dabei rauskommen, es währe reine Zeitverschwendung. Es könnten Mächte am Werk sein, denen wir nicht einmal ansatzweise gewachsen sind. Deswegen verdrängen wir solche Vorfälle und titulieren sie als „erfunden“, „unbelegt“ oder „falsch“. Dies ist auch der Grund, weshalb fast niemand von den Vorfällen in der Berkely Square bescheid weiß. ©

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Eröffnung dieses Blogs und Warnung an Leser.

Hallo. Ich bin Autor und habe gerade eben einen Blog erstellt, in welchem ich euch meine selbst geschriebenen Horror-Geschichten präsentieren werde. Auf einige Menschen könnten die Inhalte der Geschichten sowie die dazugehörigen Bilder abstoßend  bzw. verstörend wirken. Deswegen übernehme ich KEINE Haftung für entstandene Schäden durch die Inhalte dieses Blogs. Vergewissern Sie sich, dass sie dazu bereit sind, auf abartige, verstörende und weltfremde Inhalte zu stoßen, welche ich selber teilweise nicht erklären kann. Sollten Sie die hier veröffentlichten Geschichten auf einer anderen Seite wiederfinden, so garantiere ich, dass ausschließlich ICH diese Geschichten verfasst habe und sie entweder dort ebenfalls veröffentlicht habe oder sie ohne mein Wissen kopiert wurden.

Sollte ich draufkommen, dass auch nur ein einziger Teil meines geistigen Eigentums kopiert und wo anders ohne mein Wissen veröffentlicht wurde, werde ich dagegen juristisch vorgehen.

Kontaktieren Sie mich unter:

horrifyingblog@outlook.com

[Alle hier veröffentlichten Geschichten sind FIKTIONAL, kommen aus MEINER FEDER und entsprechen NICHT DER WAHRHEIT!!! Die Bilder habe ich im Netz gefunden und kann NICHT GARANTIEREN das sie echt sind oder Fotomontagen. Auf jeden Fall habe ICH KEINE der Fotos hier produziert!]

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Geschichte: „Rabbit Project“

Vor geraumer Zeit existierten im Internet zahlreiche Legenden und Geschichten über ein menschenähnliches Wesen, das in der Nähe der russisch-ukrainischen Grenze leben sollte. Die Kreatur soll angeblich kleine Kinder sowie Jugendliche und Erwachsene verführen und diese anschließend verschwinden lassen. Sie soll aussehen wie eine Art Hase mit menschlicher Kleidung. Einige Menschen behaupten, die Kreatur würde erscheinen, wenn man ganz alleine nachts zuhause ist und nur an das Wesen denkt. Wie dem auch sei, ich beschreibe hier nun meine Erlebnisse mit dieser Erscheinung, bei welcher ich nicht davon ausgehen kann, dass sie menschlichen Ursprungs ist.

Kurz zu meiner Person. Ich bin nun 33 Jahre alt und war zu dem Zeitpunkt der Geschehnisse 26 Jahre alt. Ich war damals noch ein Theologie Student und war damit beschäftigt, ein Projekt vorzubereiten. Dieses sollte von modernen Sagen in der ukrainischen Stadt Charkiw handeln.

Nun zu dem besagten Erlebnis: Um überhaupt irgendwas über die Legenden und Sagen in der Stadt zu erfahren, musste ich Leute dazu befragen und im Internet danach suchen. Dies tat ich auch und binnen einiger Tage kam ich auf die Legende des „кролики“ (=Hasen). Über das Internet nahm ich Kontakt zu einer Witwe mittleren Alters auf, die sagte, der Hase hätte alle ihre Familienmitglieder genommen. Sie lud mich zu sich ein und ich machte mich auf den Weg zu ihrer Behausung. Dort angekommen begrüßte ich sie erstmal und war erstaunt. Ich erwartete, eine normal aussehende Frau zu Gesicht zu bekommen, doch was mir präsentiert wurde war das Abbild einer introvertierten, gebrochenen und dünnen Frau. Die Dame, welche sich Frau Sacharow nannte, sprach seltsam und hatte eine unglaublich hohe Stimme. Frau Sacharow erzählte mir, das Wesen sei in der Nacht gekommen. „Es dauerte nicht lang“ sagte sie, „da schwebte es förmlich über den Boden, denn es benutze seine Beine nicht, und nahm meine beiden Kinder in die Hand. Danach nahm es sie mit nach draußen, ich habe es versucht anzugreifen, aber ich war zu…schwach…Ich habe meine Kinder nie wieder gesehen.“

Frau Sacharow fuhr fort: „Als später mein Mann nach Hause kam, verständigten wir die Polizei mit seinem Telefon…Doch die glaubten uns kein Wort und schon bald wurde mein Mann wegen Verdachts des Mordes an meinen Kindern festgenommen und unschuldig zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Ich lebte für viele Jahre allein und in der Angst, das Wesen könne jeder Zeit wieder kommen und mich mitnehmen..Eines Tages, als ich von meiner Arbeit als Putzfrau wieder zurück nach Hause kam, fand ich meine Wohnung als Schrottplatz wieder. Alle Möbel waren verstellt oder umgeschmissen worden und an der Wand standen undefinierbare Zeichen.. Am Boden habe ich folgendes Foto gefunden, es zeigt meine beiden Kinder schweißgebadet mit diesem ‚Ding’… Hier ist es..“

Frau Sacharow zeigte mir folgendes Foto, welches ich freundlicherweise für meine Arbeiten behalten durfte:

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Furchbar. Ich bekam Angst. Frau Sacharow erzählte mir noch, dass sich ihr Mann einen Tag nachdem sie das Bild fand, in seiner Zelle erhängt hat. Die Beamten wussten jedoch nicht, ob es Selbstmord war oder nicht.

Ich verabschiedete mich von der alten Dame und machte mich auf den Weg nach Hause um dort weiter an meinem Projekt zu arbeiten. Beim Nachhause-Weg verspürte ich eine seltsame Atmosphäre und irgendwie waren weit und breit keine Menschen. Überall war dichter Nebel, der vorher irgendwie noch nicht da war. Und die ganze Zeit musste ich an dieses verdammte Wesen denken. Ich verirrte mich, ich irrte soweit herum, dass ich mich scheinbar am Land befand. Meinen Orientierungssinn hatte ich schon längst verloren. Ich ging einfach irgendeiner beliebigen Straße nach, in der Hoffnung, irgendwann endlich auf Zivilisation zu stoßen. Doch vergebens, stattdessen traf ich irgendwann im Laufe des Tages auf eine alte Plattenbauwohnung, wie man sie gewohnt ist in dieser Gegend. Ich verspürte für einen kleinen Moment wieder Freude, da ich dachte, ich wäre nur teilweise näher gekommen. Die Rettung rufen oder sowas konnte ich nicht, da mein Smartphone scheinbar ganz von allein einen Totalschaden bekam. Es sah so aus, als hätte jemand mit einem Hammer auf das Display geschlagen. Naja, ich hatte sowieso schon mit dem Leben abgeschlossen zu dieser Zeit. Ich betrat den Plattenbau damit ich jemanden um Hilfe beten konnte.

Doch auch hier waren alle Türen verschlossen, und egal wie oft man anklopfte, niemand wagte es seine Tür zu öffnen. Was mir irgendwie auffiel war, dass es scheinbar keine Fenster gab, nur Türen. Bei einer Tür wagte ich den Blick durch das Guckloch. Was ich da sah, ließ das Blut in meinen Adern gefrieren. Es war der Hase, der mich mit einem hasserfüllten Blick ansah, fast schon teuflisch war dieser Grinser. Ich rannte weg, wollte die Treppen runter ins Erdgeschoss laufen um von dort aus zu fliehen. Doch die Treppen waren scheinbar plötzlich endlos! Mir kam es nicht so vor, als wären da zuvor so viele Stockwerke gewesen! Nach einer gefüllten Viertel Stunde rennen erreichte ich schlussendlich einen Keller. Dort war die bisher einzige Tür, die offen zu sein schien. Natürlich betrat ich sie, ich hatte mit dem Leben eh schon abgeschlossen und wusste, dass ich niemals hier noch lebend rauskommen würde. Es war ein langer, schwach beleuchteter Gang. Extrem lang. Ich ging einen gesamten Tag lang diesen Gang, der ebenfalls endlos schien, Doch auch hier erreichte ich schlussendlich eine Tür. Sie führte mich in einen komplett dunklen Raum, in dem ich nichts sehen konnte. Die Tür hinter mir wurde anscheinend zugeschlagen, und als ich nach hinten tastete, fühlte ich keine Tür mehr. Sie war wohl verschwunden. Weiter tastete ich mich durch den dunklen Raum und verspürte ein Wimmeln. Scheinbar war ich nicht allein: „Hey! Wer ist da? Wo zum Teufel bin ich bitte? Und was ist das hier überhaupt?! Antworten Sie, ich kann Sie doch hören.“ stieß ich aus, doch als Antwort bekam ich nur folgenden Satz: „Hier gehst du ewig, hier verweilst du ewig, hier lebst du ewig.“

Die Stimme, welche mir diesen Satz erzählte, klang nicht menschlich. Ein Licht ging an und was ich sah, war, dass um mich herum tausende Wesen waren, die mich mit entsetzlichen Blicken anstarrten. Sie taten nichts, sie griffen mich auch nicht an, sie standen nur da. Und da ich jetzt endlich Licht hatte, ging ich weiter zu einer winzig kleinen Tür, durch welche ich mich durchquetschen musste.

In dem anderen Raum sah ich eine Art Studio. Vor der Kamera befand sich ein Sofa, das selbe Sofa aus dem Foto, welches mir Frau Sacharow schenkte. Der Raum an sich war ziemlich klein, doch die Höhe dieses Raumes war enorm. An den mindestens hundert Meter hohen Wänden waren überall Bilder von dem Hasen und seinen Opfern abgebildet und angeklebt. Hier ein Beispiel:

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Außer mir befand sich niemand in diesem Raum, so ging ich zur nächsten Tür. Im nächsten Raum fand ich mein eigenes Zimmer ohne Fenster wieder. Diesmal war alles dunkel, das einzige Licht in diesem Raum war das Licht des gestarteten Computerbildschirms. Der Desktop war unverändert worden, doch der Browser hieß anscheinend anders. Nun hieß er „Gate“. Es gab keine Adresszeile, keine Suche oder sonst etwas. Nur ein ewig langer Text, der um die Entstehung des Universums und des „zweiten Universums“ handelte. Ich spürte, dass hinter mir jemand stand und mich beobachtete, doch ich hatte keinen Mut mich umzudrehen. Stattdessen lies ich jedes einzelne Wort dieses langen Textes.

Der Text enthielt furchbare Stellen und ich saß Stunden daran, ihn zu lesen. Nachdem ich fertig war, erkannte ich nun endlich wo ich bin und was das hier eigentlich ist: Das hier ist ein Paralleluniversum, in welchen unglückliche Seelen für immer verbannt werden. Dieser Ort ist nicht bestimmt für die Lebenden und ist um hat die ungefähre Größe der Sonne. Ich vermute, der Hase ist eine Art Vollstrecker, der Leute in diese Welt zieht, die das Leben auf der normalen Erde nicht verdient haben. Er ist unsterblich und scheinbar habe auch ich das Leben nicht verdient. Ich würde mal sagen, die ganzen ungeklärten Verschwinden bestimmter Menschen haben irgendwas mit dem Hasen zu tun.

Durch die Tür des Zimmers gelangte ich seltsamerweise in einen anderen Raum, der für mich wie ein gewöhnlicher Keller aussah. In der Ecke stand der Hase, welcher sich sehr sehr langsam näherte. Er schwebte, so wie es die Dame zuvor beschrieben hatte. Ich erkannte bald, dass der Keller bis auf ein Loch keinen Ausgang hatte. Die einzige Möglichkeit also von hier zu verschwinden, wäre durch dieses Loch zu kriechen. Aber da ich nicht wusste, was dann passieren wird, wartete ich solange, bis der Hase fast schon bei mir war. Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und kroch durch das Loch. Irgendwann kam ich dann an eine Oberfläche, und Gottseidank, ich war scheinbar wieder in unserer Welt. Doch damit ist die Gefahr nicht gebannt und ich leben immer noch gefährlich. Denn dieses Loch scheint eine Verbindung zu der Parallelwelt zu sein, in der ich vorhin war. Und in weiter Ferne sah ich den Hasen wieder, wie er sich näherte.

Bis heute schenkte mir niemand Glauben und ich lebe nun weit weg von der ukrainischen Stadt. Aus meinem Projekt ist nichts geworden, ich habe es nachher nur umbenannt und den Inhalt geändert. Das Projekt ist dieser Text hier, ich habe alle anderen Legenden entfernt und nur diese eingebaut, denn dies ist die einzig wahre „Legende“.

 

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